Erinnert sich noch Jemand an Gerhard Schröder? Ja, ganz genau – der war irgendwann mal deutscher Bundeskanzler. Bis heute spottet man über die Politik der ruhigen Hand. Dabei hätte er sich bei seinem Busenkumpel, dem lupenreinen Demokrat Wladimir abgucken können, wie man Stärke demonstriert. Leider haben es Gerhard und Wladimir eben doch nur auf die Datscha des Despoten geschafft. Fürst Albert von Monaco wurde vom Russen nun nach Sibirien eingeladen. Dort inszenierte sich Wladimir als echter Mann. Die Angel fest in der Hand. Vielleicht übte er schon einmal für den Ruhestand. Mancher munkelt indes, so schnell werde Wladimir die Segel wohl nicht streichen. Offiziell ist eine dritte Amtszeit des Präsidenten in der russischen Verfassung zwar nicht vorgesehen, aber besondere Umstände würden noch immer besondere Maßnahmen verlangen. Die Popularität Putins im eigenen Land ist indes ungebrochen. Dass er wirklich im nächsten Jahr aus dem Amt scheide, glauben die Wenigsten. Nur er selbst zerstreut beständig alle Zweifel – wie sich das für einen lupenreinen Demokraten gehört.
August 14, 2007...2:17
Politik der harten Hand
Zu den Kommentaren
